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Fotoreportage

FMB feiert 100-jähriges Bestehen

Das belgische Unternehmen FMB feierte am vergangenen Samstag, den 22. Juni, sein 100-jähriges Bestehen. In einer vollen Veranstaltungshalle Den Oven in der flämischen Stadt Boom blickten Kollegen, Familie und Verwandte auf die vergangenen 100 Jahre zurück, aber auch in die Zukunft. Vor allem aber genoss man den Moment bei Snacks, Getränken und Musik der Cover-Band Green Onions. "Es war, in einem Wort 'fantastisch'", beschreibt Nick Michiels vom Familienunternehmen den Abend. "Wir hatten nur positive Rückmeldungen und der Raum war den ganzen Abend über gut gefüllt mit 220 Gästen."


Das Team von FMB/Calsa

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Doch bevor die Buffets eröffnet wurden und das Tanzen losgehen konnte, gab es erst einmal Zeit für den offiziellen Teil. Das Publikum wurde auf eine Reise durch die Jahre mitgenommen, die auch am Eingang mit einem Spaziergang durch die "History Lane" zu sehen war. Hier wurden Nick Michiels und Gerd Stijnen, mittlerweile die vierte Generation im Unternehmen, zur Geschichte befragt. "Eigentlich begann alles 1924", erklärte Nick. "Damals war es Frans Michiels, der mit einem Pferdewagen zum Markt in Brüssel fuhr, um Bohnen, Erbsen und Spargel zu verkaufen."

Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelte sich jedoch bald ein Unternehmen, dessen Kernstück der Export war. "Das war im Jahr 1935", fügt Gerd hinzu. "Damals haben wir angefangen, nach Frankreich und in die Niederlande zu exportieren. In den 1950er Jahren kamen schließlich Deutschland und die Schweiz hinzu, wobei der Transport hauptsächlich per LKW, aber auch viel per Bahn erfolgte. Es gab noch keine Kühltransporte. In den 1980er Jahren, vor allem nach dem Fall der Berliner Mauer, stieg der Export dann sehr schnell an, weil es ein großes Interesse aus Chemnitz, Dresden, Leipzig und Berlin gab."


Die FMB-Geschäftsführer Gerd Stijnen und Nick Michiels erläutern die Geschichte

Auf die Frage, wie die beiden den Gemüseexport einschätzen, antworten sie unnachgiebig. "Früher war alles saisonal", erklärt Nick. "Damals gab es Chicorée nur im Winter und Tomaten/Gurken nur im Sommer. Jetzt kann man dank neuer Anbautechniken das ganze Jahr über verschiedene Gemüsesorten bekommen." Wie man dann als Unternehmen auf die veränderten Marktbedingungen reagiert, ist ebenfalls klar. "Indem wir hohe Qualität anbieten, bleibt die Nachfrage aus dem Ausland hoch. Wir können schnell reagieren, weil wir uns sehr nah am Produkt und an der Produktion befinden. Zusammen mit einem guten Service stellen wir fest, dass wir auf diese Weise einen Unterschied machen können."


Jeroen Buyck, Charlotte Buyck und Pol Dendauw von Calsa über die Verbindung zwischen FMB und der Gruppe

Und so kommt es, denn ein 100-jähriges Jubiläum zu feiern, ist nicht jedem Unternehmen gegeben. Nach der Zeitreise sprachen Pol Dendauw, Jeroen und Charlotte Buyck auch über die Zukunftssicherheit, die Stärke von FMB, aber auch über die Übereinstimmung mit Calsa, mit der das Unternehmen seit 2019 in die Geschichte eingeht. Jeroen erklärte: "In der Vergangenheit hatten wir mit Calsa immer viele Kontakte zu Erzeugern und haben Exporte in Länder wie Frankreich, Spanien, Italien und die Ostblockländer durchgeführt. Deutschland war für uns ein Markt, mit dem wir weniger vertraut waren, sodass die Annäherung zwischen FMB und Calsa eigentlich von Anfang an logisch war. Auch bei den Arbeitsmethoden und von der Mentalität her haben wir gut zusammengepasst."

Pol beschreibt die Vorteile der Zusammenarbeit. "Durch die gemeinsame Nutzung von Know-how und Logistik können beide Unternehmen effizient arbeiten und unseren Kunden eine breite Produktpalette anbieten. Darüber hinaus sorgt das gemeinsame Netzwerk für eine stärkere Marktposition und eine sehr schnelle Lieferung, was im Frischesektor unerlässlich ist. Wer kann schon sagen, dass das, was um 6 Uhr morgens eingekauft wird, noch am selben Abend beim Kunden ankommt? Wir können es, und das erfordert immer noch eine Menge Organisation."


Die früheren Generationen werden buchstäblich und im übertragenen Sinne ins Rampenlicht gestellt. Flnr: Eliane Michiels, Ervé Jooken, Frans Michiels, Nick Michiels, Edward Michiels, Gerd Stijnen, Jos Michiels und Gerda Michiels

Ein größerer Akteur bedeutet jedoch nicht, dass der familiäre Charakter der beiden Unternehmen verschwunden ist, meint Charlotte. "Heute gibt es bereits gut 60 Kollegen in der Gruppe. Für manche mag das schon ein großes Unternehmen sein, aber für uns bleibt es derselbe Familiengeist. Wir könnten nicht unser Unternehmen sein ohne die Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben. Als Führungskräfte haben wir selbst jeden Tag mit Menschen Kontakt und wissen, dass der Erfolg auch durch den Einsatz aller entsteht. Für uns ist es wichtig, dass jeder in der Geschäftsleitung ansprechbar ist, sich jeden Tag einbringt und versteht, worum es jeden Tag auf der Kundenseite, aber auch in den Betrieben geht. Das ist das Wesentliche für uns."


Die Cover-Band The Green Onions brachte die Leute auf die Tanzfläche

Schließlich blickte Jeroen in die Zukunft, um trotz des schwierigen wirtschaftlichen Klimas weiterhin erfolgreich zu sein. "Wir haben immer mehr Vorschriften, sowohl aus Europa als auch aus Belgien. Manchmal ist es gar nicht so einfach, zu wissen, was man alles einhalten muss. Das macht es sicherlich nicht einfach", erklärt er. "Indem wir zusammenarbeiten, teilen wir unser Fachwissen und können in Bereichen wie Buchhaltung und Personalwesen gemeinsam vorgehen. Wir knüpfen feste Beziehungen zu unseren Partnern, Banken, Personalwesen, Versicherungen, sodass wir immer richtig informiert sind. Die Sache ist die, dass unser Markt sehr wettbewerbsintensiv ist, sodass wir wirklich immer sehr kostenbewusst sein müssen, was alles in unserer Organisation betrifft. Dieser kostenbewusste Teil fiel jedoch an diesem Samstagabend 'ausnahmsweise einmal' weg. "Wir wollen aber allen die Möglichkeit geben, dieses 100-jährige Jubiläum mit uns zu genießen", lacht Jeroen.


Die Party ging noch lange weiter

Danach waren alle herzlich eingeladen, mitzufeiern. Das ließ man sich nicht zweimal sagen, denn bei Buffets, einem Fotostudio, in dem sich die Gäste selbst fotografieren lassen konnten, einer Cocktailbar und natürlich der Coverband The Green Onions ging die Party in Boom noch lange weiter. "Ein sehr gelungener Abend und eine wunderbare Art, unser Jubiläum zu feiern", lautete das Fazit.

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Weitere Informationen:
Frans Michiels & Zn (FMB)
Kempenarestraat 50A - Bus 3
2860 Sint-Katelijne-Waver, Belgien
Tel: +32 15 560600
info@fmb.be
www.fmb.be