Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet

Sie haben eine Software (Adblocker) installiert, der unsere Werbung blockiert.

Da wir die Nachrichten kostenlos zur Verfügung stellen, sind wir auf die Einnahmen aus unseren Werbebannern angewiesen. Bitte deaktivieren Sie daher Ihren Adblocker und laden Sie die Seite neu, um diese Seite weiter zu nutzen.

Klicken Sie hier für eine Anleitung zum Deaktivieren Ihres Adblockers.

Sign up for our daily Newsletter and stay up to date with all the latest news!

Abonnieren I am already a subscriber
Fruit Attraction São Paulo 2025

Bis zu 50 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr erwartet

Die zweite Ausgabe der Fruit Attraction São Paulo findet vom 25. bis 27. März auf der São Paulo Expo statt. Brasilien ist der drittgrößte Obstproduzent der Welt, rangiert aber nur auf Platz 23 der Exporteure. Die Fruit Attraction São Paulo spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Stärkung und Förderung des internationalen Handels in diesem Sektor.

"Brasilien verfügt über eine enorme Vielfalt an Klimazonen und Anbaugebieten. Es gibt jedoch Herausforderungen, die das Exportwachstum einschränken, wie z. B. eine fehlende logistische Infrastruktur, ein begrenzter Zugang zu neuen Märkten und der Bedarf an innovativen und nachhaltigen Technologien. Diese Veranstaltung bietet eine strategische Plattform zur Förderung des internationalen Handels", sagt Jaime Martín, Direktor für internationale Expansion bei Ifema Madrid, Mitorganisator der Messe zusammen mit Fiera Milano Brasil.

Die erste Ausgabe im Jahr 2024 brachte 300 Aussteller aus 15 Ländern zusammen und zog mehr als 12.000 Besucher an. Die wirtschaftlichen Auswirkungen für den Sektor wurden auf über 160 Millionen Euro geschätzt. Für die Ausgabe 2025 erwartet die Organisation eine Steigerung der Geschäftsmöglichkeiten um 15 Prozent. Bisher haben 45 internationale Einkäufer aus 21 Ländern ihre Teilnahme bestätigt. Sie werden an von Apex Brasil (der brasilianischen Export- und Investitionsorganisation) organisierten Handelsgesprächen teilnehmen, die im vergangenen Jahr zu Exportgeschäften im Wert von 2,50 Millionen Euro führten.

Die Messe wächst auch physisch: Die Ausstellungsfläche wird verdoppelt und bietet Platz für 400 nationale und internationale Marken. Neben frischen und verarbeiteten Produkten werden auch spezialisierte Dienstleistungen vorgestellt.

"Wir erwarten zwischen 16.000 und 18.000 Besucher", sagt Maurício Macedo, CEO von Fiera Milano Brasil. "Die Fruit Attraction bietet kleineren Erzeugern und Produzenten eine einzigartige Gelegenheit, die Dynamik einer internationalen Fachmesse kennenzulernen. Dank der Beteiligung verschiedener brasilianischer Staatsministerien können sie hier aktiv teilnehmen." Vertreter aus acht brasilianischen Bundesstaaten waren bereits 2024 anwesend.

Laut Guilherme Coelho, Präsident des brasilianischen Verbandes der Fruchtexporteure (Abrafrutas), ist diese Messe ein wichtiger Meilenstein für den Sektor. "Die Fruit Attraction São Paulo markiert einen Wendepunkt und positioniert Brasilien als wichtigen Akteur im internationalen Handel. Diese Veranstaltung hilft uns, den Export anzukurbeln, neue Märkte zu erschließen und den Wert unserer Produkte zu steigern, wobei der Schwerpunkt auf Qualität, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit liegt."

Innovationen und Chancen
Neben der Messe bietet das Fruit Forum ein inspirierendes Umfeld für Wissensaustausch und Networking. Experten und Führungskräfte aus der Branche diskutieren aktuelle Herausforderungen und Chancen. Zu den wichtigen Themen gehören die Aufrechterhaltung der Produktqualität während des Transports und die Frage, wie Unternehmen internationale Import- und Zollanforderungen erfüllen können.

In diesem Jahr wird Marcos Jank eine Grundsatzrede halten. Er ist Koordinator von Insper Agro Global und Experte auf dem Gebiet der globalen Agrar- und Lebensmittelsysteme, des internationalen Handels, der Nachhaltigkeit, der Geschäftsstrategien und der öffentlichen Politik. Er behauptet, dass die Logistik eines der größten Hindernisse für den brasilianischen Obst- und Gemüseexport darstellt. "Die Exportkapazität wird stark von logistischen Problemen beeinflusst. Brasilien liegt beim Export von Obst und Gemüse weit hinter anderen lateinamerikanischen Ländern zurück, was hauptsächlich auf infrastrukturelle Mängel zurückzuführen ist."

Darüber hinaus ist die technologische Innovation und ihr möglicher Beitrag zum Anbau und Export vor dem Hintergrund des Klimawandels, des Bevölkerungswachstums und der veränderten Konsummuster ein zentrales Thema. Lösungen wie Big Data, Smart Tracking, Automatisierung und künstliche Intelligenz verändern den Sektor radikal. Sie helfen nicht nur, effizienter zu arbeiten und die Produktivität zu steigern, sondern tragen auch zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem für künftige Generationen bei.

Weitere Informationen:
Fruit Attraction São Paulo
www.ifema.es