"Aminosäuren sind die Grundbausteine aller Proteine und somit essenziell für Wachstum und Entwicklung von Pflanzen, zur Bildung von Enzymen und Speicherproteinen, für die Stoffwechselvorgänge und -reaktionen der Pflanze und um die Pflanzen widerstandsfähiger zu machen", berichtet Friedrich Boecker von der agroplanta GmbH & Co. KG. Aminosäuren spielen dementsprechend eine wichtige Rolle im Pflanzenwachstum.
Friedrich Boecker beim Weuthen Kartoffeltag 2023.
Gleichzeitig sei ein Düngemittel mit Aminosäuren nicht mit einem Aminosäure-Düngemittel gleichzusetzen, heißt es weiter. "Wird das Wachstum durch Trockenheit oder Kälte gehemmt, wird die Produktion von Aminosäuren durch die Pflanzen auf Sparflamme gesetzt, sodass viele Funktionen nicht ausgeführt werden können. Ein Mangel äußert sich in einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit und Wachstumshemmung." Eine zusätzliche Versorgung sei nur sinnvoll, wenn sie als "freie" Aminosäuren angeboten würden. "Mit freien Aminosäuren kann der Anwender unmittelbar und treffsicher auf den aktuellen Vegetationszustand oder akute externe Stressoren reagieren."
Der Aminosäure-Fingerabdruck von Aserpro®
Aminosäuregehalt nicht aussagekräftig
Für die Erzeugung eines Aminosäure-Düngemittels müssen Proteine in ihre Einzelteile aufgeteilt werden, betont Boecker. Es reiche daher nicht, nur auf den Aminosäuregehalt eines Produkts zu achten. Aserpro®, Agroplantas organischer N-Dünger unter Verwendung von tierischen Nebenprodukten, weise 17 natürliche freie L-Aminosäuren auf für die unmittelbare Aufnahme und Verwertung. Das fördere die Stressresilienz und den Stoffwechsel, unterstütze die Protein- und Enzymbildung und steigere den Ertrag und die Qualität.
Aserpro® sei mit allen gängigen Betriebsmitteln mischbar und könne beim Pflanzenbau, im Gewächshaus/geschütztem Anbau, bei der Saatgut- oder Substratbehandlung sowie der Fertigation angewendet werden, heißt es weiter. Bei Obst und Gemüse sei eine Verwendung nach Bedarf empfohlen, bei der Kartoffel zur Pflanzung und kulturbegleitend.
Praxisversuche mit Kartoffeln und Äpfeln
Bei einem Praxisversuch mit Fontane-Kartoffeln ergab sich laut Unternehmen ein Netto-Knollengewicht von 1.747 g pro Pflanze gegenüber 1.216 g bei der Kontrolle und eine geringere Anzahl an Wachstumsrissen mit 4,2 gegenüber 9,7 bei der Kontrolle. Im Versuch mit Kanzi-Äpfeln zeigte sich ein besserer Calciumgehalt von 46,9 mg/1.000 g nach der Behandlung mit Aserpro® gegenüber 38,90 mg/1.000 g in der Kontrolle, sowie eine deutliche Verbesserung des K:Ca und N:Ca Verhältnisses.
Bilder: agroplanta GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:Friedrich Boecker
Leiter Deutschland West und Niederlande, Belgien und Luxemburg
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