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Agro Mediterranea Distribuzione

Überangebot an Artischocken in Italien

Die Artischockenernte auf Sardinien ist derzeit auf ihrem Höhepunkt. Vergangene Woche ist das Angebot stark angestiegen. Doch der Verkauf läuft nicht so reibungslos, zumal das Monatsende traditionell eine schwierige Zeit auf dem Markt ist. Das Überangebot hat zu einem Preisverfall geführt. "Wir setzen auf Angebote in den Supermärkten, um die Vorräte schneller loszuwerden", sagt Filippo Frongia, der gemeinsam mit Andrea Manca Eigentümer der Agro Mediterranea Distribuzione ist. "Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Felder rechtzeitig zur Osterwoche fertig für die Ernte sind."

In diesem Jahr fällt Ostern später als üblich, was die Situation erschwert. Der Höhepunkt der Ernte kommt in diesem Jahr früher als sonst, sodass in dieser Woche mit einer Fülle von Artischocken für die Verarbeitung gerechnet wird. "Da aber einige Verarbeitungsbetriebe bereits damit beginnen, kleine Artischocken zu bestellen, könnte sich der Absatz in den kommenden Tagen stabilisieren", so Frongia weiter. Die Situation betrifft alle Sorten: von Romanesco über Moretto bis hin zu Spinoso, ohne Ausnahme.

© AGRO MEDITERRANEA DISTRIBUZIONE SRL"Durch Werbeaktionen und die Nachfrage der Verarbeiter sollte sich die Situation bis Ostern stabilisieren, wenn die Nachfrage normalerweise steigt". Derzeit wird in ganz Italien geerntet. Auch aus Nordafrika, unter anderem aus Ägypten, werden Artischocken angeliefert. Idealerweise müssten die Erträge halbiert werden, um ein Gleichgewicht auf dem Markt herzustellen, aber es ist nicht einfach, einen fahrenden Zug anzuhalten.

Niedrigere Temperaturen und etwas mehr Regen wären willkommen, um die Situation auf den Feldern zu stabilisieren. "Die jüngsten Regenfälle brachten zwar eine vorübergehende Linderung, reichten aber nicht aus, um die Dürre strukturell zu bekämpfen. Die Wasserreservoirs sind immer noch nicht ausreichend gefüllt", stellt Frongia fest.

Tomaten
"Die Ernte von Kirschtomaten, Piccadilly-Tomaten und Datterino-Tomaten ist derzeit begrenzt. Dennoch hoffen wir auf höhere Durchschnittspreise, da sie bisher enttäuschend waren. Die Moro Sardo-Tomate hält sich trotz geringerer Erträge aufgrund von Kälte und verminderter Bestäubung recht gut. Der Ertragsrückgang gilt für alle Sorten", sagt Andrea Manca.

Ein bemerkenswerter Erfolg ist die neue schwarze Tomate Noir. Die Nachfrage ist so groß, dass das sardische Unternehmen kaum mit dem Angebot Schritt halten kann. Derzeit wird diese Sorte nur bei Sapore Sardo, einem Teil der Gruppe, angebaut. "Wir wollen die Anbaufläche ausweiten. Die Noir-Tomate ist auf großes Interesse gestoßen, vor allem bei den Supermärkten auf Sardinien. Aber auch ein Verkaufsversuch auf dem Festland ist sehr gut gelaufen. Wir arbeiten jetzt an einem kontinuierlichen Anbau, um der Nachfrage gerecht zu werden", so Manca abschließend.

Weitere Informationen:
Agro Mediterranea Distribuzione Srl
Andrea Manca
S.P. 56 Km 0.500 Loc. Perdalba
09027 Serrenti (SU), Italien
Tel: +39 342 3390390
andrea.manca@agromed.it
www.agromed.it