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Über Spanien eintreffende marokkanische Paprika werden in Deutschland wegen Pestiziden zurückgerufen

Die deutschen Behörden haben eine Lieferung Paprika aus Marokko vom Markt genommen, weil sie zu hohe Pestizidrückstände aufwies. Die Paprika gelangte über spanische Händler auf den deutschen Markt. Laut offiziellen Dokumenten, die Hortoinfo am 21. März 2025 eingesehen hat, handelt es sich bei dem identifizierten Pestizid um Abamectin.

Abamectin ist ein Insektizid, Akarizid und Anthelminthikum, das das Nervensystem von Insekten beeinträchtigt und deren Tod verursacht. Es wirkt hauptsächlich durch Aufnahme, aber auch durch Kontakt und hat eine langsame Wirkung mit langer Restlebensdauer bei Milben. Die Exposition gegenüber dieser Verbindung kann Symptome wie Depression des Nervensystems, Pupillenerweiterung, Erbrechen, Unruhe, Koordinationsstörungen, Zittern, Lethargie, Koma und in hohen Dosen den Tod durch Atemstillstand verursachen. Es ist ein gefährliches Gift, wenn es verschluckt oder eingeatmet wird, und auch schädlich, wenn es mit der Haut in Berührung kommt.

Eine Kontrolle beim Importunternehmen der marokkanischen Paprika ergab, dass die Paprika Abamectinwerte zwischen 0,12 mg/kg und 0,29 mg/kg aufwiesen, was über dem zulässigen Rückstandshöchstgehalt von 0,03 mg/kg lag. Das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) stufte den Nachweis dieses Pestizids in Paprika als ernsthaft bedenklich ein.

Quelle: hortoinfo.es