In den 14 Genossenschaften der FAECA-Cooperativas Agroalimentarias de Granada in den Gebieten Vega de Granada und Poniente Granada hat die Ernte des Grünspargels bereits begonnen. Erst vor wenigen Tagen haben die Arbeiter in den Betrieben in Huétor Tájar, Loja, Montefrío, Láchar, Villanueva Mesía und anderen Gemeinden im Gebiet von Vega de Granada mit der Ernte des begehrten grünen Spargels aus Granada begonnen.
Laut dem Vertreter des Spargelsektors in der FAECA, José Ángel Delgado von der Genossenschaft Los Gallombares, "hat der Faktor Wasser einen positiven Einfluss. In den letzten beiden Jahren haben wir unter einer großen Trockenheit gelitten, aber dieses Jahr gab es genug Regen, um dem Produkt eine gute Haltbarkeit, Qualität und Frische für die Saison zu geben. Aufgrund der Kälte beginnt die Saison jedoch später als erwartet, mit einer Verzögerung von zwei oder drei Wochen im Vergleich zu anderen Jahren."
© FAECA Granada
Für dieses Jahr wird eine Ernte von 35 Millionen Kilo prognostiziert, was einen geschätzten Zuwachs von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet und Granada als Referenzgebiet und national und europaweit führend in dieser Kultur festigt. Mit 6.500 Hektar stellt Granada mehr als 65 Prozent der gesamten spanischen Grünspargelanbaufläche und trägt rund 60 Prozent zur nationalen Ernte bei.
Die Erntesaison ist ein wichtiger wirtschaftlicher und beschäftigungspolitischer Impuls für die Regionen Poniente Granadino und Vega de Granada sowie für die Provinz im Allgemeinen, da sie Tausende Arbeitsplätze schafft und die Wirtschaftstätigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette des Agrar- und Ernährungssektors ankurbelt.
Ein weiterer Faktor, der die Saison beeinträchtigt, ist der Mangel an Arbeitskräften. "Viele Erzeuger können aus diesem Grund nicht ernten und müssen nach Alternativen suchen, wie etwa die Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland oder aus Gebieten in der Nähe von Granada, um Arbeitskräfte zu finden", erklärt Delgado. "Der Personalmangel macht sich auch in den Lagern bemerkbar", betont er.
Grünspargel aus Granada wird auf den nationalen und internationalen Märkten wegen seines Geschmacks, seiner Textur, seiner Vielseitigkeit in der Küche und seiner hervorragenden Ernährungseigenschaften sehr geschätzt. Außerdem ist der Sektor stark genossenschaftlich geprägt, denn etwa 90 Prozent des in der Provinz erzeugten Grünspargels stammt von Genossenschaften.
Gleichzeitig hat auch in anderen spanischen Provinzen wie Málaga, Sevilla, Cádiz, Jaen und Córdoba sowie in anderen Regionen wie Kastilien-La Mancha (insbesondere in Guadalajara) und Extremadura die Grünspargelsaison begonnen. Insgesamt werden in Spanien mehr als 10.000 Hektar dieses Produkts angebaut.
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