Die aktuelle Wassermelonensaison bietet iranischen Exporteuren attraktive Geschäftsmöglichkeiten vor dem Hintergrund von Lieferschwierigkeiten aus anderen traditionellen Herkunftsländern. Danial Shahabazi, Gründer und CEO von Daniur Fresh Fruits & Vegetables, sagt: "Angesichts der aktuellen Marktbedingungen sehen wir eine große Chance für iranische Wassermelonen in Europa, solange wir einige Herausforderungen strategisch angehen."
Während die Produktion anderswo von Saison zu Saison schrumpft, erfreut sich die iranische Wassermelonenindustrie weiterhin riesiger, stabiler Mengen. Shahabazi sagt: "Das Land produziert normalerweise fast 900.000 Tonnen pro Jahr. In diesem Jahr sind die Mengen besonders hoch. Ich schätze, dass die Produktion um mindestens 15 Prozent höher ist als in einem durchschnittlichen Jahr. Dieses Wachstum ist auf günstige Wetterbedingungen an den Hauptanbaugebieten und bessere Anbaumethoden zurückzuführen, die zu höheren Erträgen führen."
© Danial Shahabazi
"Die Produktionsbedingungen waren im Allgemeinen gut, obwohl die Verfügbarkeit von Wasser nach wie vor ein großes Problem darstellt. Der Iran ist mit einer langfristigen Wasserknappheit konfrontiert, und die Nachhaltigkeit des Wassermelonenanbaus wird ständig diskutiert. In einigen Regionen kam es zu leichten Dürreperioden, aber dank der gut verteilten Produktion im ganzen Land ist das Angebot stabil geblieben. Die iranischen Landwirte haben sich gut an die Herausforderungen des Wassermanagements angepasst und garantieren eine gleichbleibende Qualität und einen gleichbleibenden Ertrag", fährt der Exporteur fort.
Aufgrund der beträchtlichen Menge wird es keine Probleme geben, die traditionellen Märkte des Iran zu beliefern. Die Lücke auf dem europäischen Markt zu schließen, ist jedoch eine ganz andere Geschichte. Shahabazi sagt: "Unsere wichtigsten Exportmärkte sind nach wie vor der Irak, die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, Russland, die Türkei, Afghanistan und Katar. Wir verzeichnen auch eine steigende Nachfrage aus europäischen Ländern wie Deutschland, Österreich, Großbritannien und Italien, da es in anderen Teilen der Welt, wie in Marokko, derzeit zu Lieferengpässen kommt. Es besteht eine echte Chance, unser Geschäft in Westeuropa auszuweiten. Allerdings ist der Eintritt in neue Märkte mit Herausforderungen verbunden, weshalb wir uns auf strategische Partnerschaften konzentrieren, um eine reibungslose Logistik und die Einhaltung der EU-Vorschriften zu gewährleisten."
Der Exporteur fährt fort: "Ich glaube, dass iranische Wassermelonen gute Chancen haben, Westeuropa zu erreichen, insbesondere angesichts des Versorgungsengpasses, den Marokko hinterlassen hat. Es gibt jedoch einige Hindernisse zu überwinden. Erstens erschweren Wirtschaftssanktionen direkte Transaktionen, weshalb viele iranische Exporteure die Türkei als Drehscheibe nutzen, um europäische Käufer zu erreichen. Zweitens unterliegt der europäische Markt strengen Vorschriften in Bezug auf Qualität und Pestizidrückstände, sodass die Einhaltung dieser Vorschriften von entscheidender Bedeutung ist."
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Diese Herausforderungen sind jedoch überwindbar, versichert Shahabazi: "Unser Unternehmen, Daniur Fresh Fruits & Vegetables, hat seinen Hauptsitz in der Türkei. Wir bieten unseren Kunden reibungslose Bank- und Transaktionsabläufe, wenn wir Produkte aus der Türkei reexportieren. Unsere Landwirte verbessern bereits ihre Anbaumethoden, um die Qualitätsstandards zu erfüllen. Die Logistik bleibt eine Herausforderung, aber mit den richtigen Partnern und optimierten Routen können wir eine effiziente Lieferung sicherstellen."
Weitere Informationen:
Danial Shahabazi
Daniur Fresh Fruits and Vegetables
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